Begrüssung zum Schulanfang

Begrüssung zum Schulanfang

von: Saskia Huber

Am Montag, 10. August, klingelten die Wecker in den Kinderzimmern des Glarnerlandes wieder zu früher Stunde, denn an diesem Tag hatten die Sommerferien ein Ende genommen. So begann auch für die Lernenden des Schulhauses Buchholz das neue Schuljahr. Für einige von ihnen war es der erste Schultag in der Oberstufe.

Pünktlich um 07.30 Uhr begrüsste Schulleiter Thomas Hämmerli die Neuankömmlinge in der Aula. Er verglich die neuen Lernenden in seiner motivierenden Rede symbolisch mit wachsenden und herangedeihenden Sonnenblumen. Auf ihrem Weg durch die Schule werden sie wie Blumen viel Teamgeist, Ausdauer, Fleiss und Vertrauen in sich und die Lehrpersonen haben müssen, um das gemeinsame Ziel, der Abschluss nach drei Jahren, erreichen zu können.

Nach seiner Begrüssungsrede und damit sich alle schnell in ihrer neuen Lernumgebung einleben, stellte der Schulleiter alle Lehrpersonen, die Heilpädagogin, die Sekretärin und den Hausmeister kurz vor. Die Klassenlehrer wurden von Hämmerli zusätzlich nach vorne gebeten. Er übergab ihnen als Symbol eine Sonnenblume und zeigte auf diese Weise den neuen Schülerinnen und Schülern, wem sie nach der Begrüssung in die Klassenzimmer folgen sollten. Nachdem Hämmerli den Klassenältesten der neuen Klassen Sonnenblumenkerne mit auf den Weg gegeben hatte, erläuterte er noch die Anti-Mobbing-Konvention der Schule, welche ein gutes Klassenklima zum Ziel hat. Dann wünschte er den Lernenden viel Erfolg und entliess diese in die Klassenzimmer.

Die erste Schulstunde in der Oberstufe

Sobald sich die zwei Sekundarklassen und vier Realklassen im Foyer vor der Aula um ihre Klassenlehrpersonen gesammelt hatten, führte Frau Dürst ihre Klasse 1RA ins Klassenzimmer im dritten Stock des Schulhauses. Dort hatte sie die Plätze ihrer Neuankömmlinge bereits vorbereitet und verteilt, sodass alle schnell ihren Platz gefunden hatten. Nach einigen wenigen Informationen für ihre Schülerinnen und Schüler teilte sie diese nach unterschiedlichen Kriterien in Gruppen ein. Bei diesem kleinen Spiel zeigte sich, wer braune und blaue Augen hat, wo die Lernenden wohnen, ob sie zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule kommen, wer sich bereits aus der Primarschule kennt, sowie, dass alle ein Smartphone besitzen und die Klasse ziemlich international ist. Die Schülerinnen und Schüler stammen nämlich nicht nur aus der Schweiz, sondern unter anderem auch aus Sri Lanka, Kurdistan, Afrika, Mazedonien und der Dominikanischen Republik.

Um die Zeit bis zur Pause um 10.00 Uhr etwas unterhaltsamer zu gestalten, hatte Frau Dürst einen OL für die Klasse vorbereitet. Der OL bestand aus verschiedenen Aufgaben, welche es im Team an unterschiedlichen Orten im und ums Schulhaus zu lösen galt. So konnten sich die Lernenden etwas bewegen, mussten selbst denken und mit ihren neuen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, während dem sie auch die neue Umgebung erkundeten. Die letzte Dreiviertelstunde vor der ersten Pause ging Frau Dürst mit ihren Schützlingen noch den Stundenplan und das Kontaktheft, in welchem unter anderem Absenzen und Einträge geregelt sind, durch und machte eine kleine Vorstellungsrunde. Um 10.00 Uhr entliess sie ihre Klasse dann guten Mutes und optimistisch gestimmt in die erste Pause.