Schneeschuhwandern

... zum Naturfreundehaus

Wir, achtzehn Jugendliche der Oberstufe des Buchholzes stiegen am 13.Februar 2015 mit den Schneeschuhen hinauf zum Naturfreundehaus.

Gestartet hat alles im Buchholz, der Treffpunkt war um 08:00 Uhr. Dort angekommen bekamen wir alle Informationen, die wir brauchten, hinzu kamen die zwei Schneeschuhe und ein Lawinenverschütteten-Suchgerät, welches wir um uns binden mussten. Dann gingen wir zum Bus, der uns nach Näfels chauffierte. Die Fahrt dauerte nicht lange und wir mussten dann in Näfels auf das ''Taxi-Reust'' warten, welches uns zur gewünschten Stelle beim „Fritzenrangg“ über Mollis fuhr. Dort eingetroffen, mussten wir unsere beiden Schneeschuhe anziehen und da dies zum Teil echt ''schwierig'' war, halfen sich die Lehrpersonen und die Schüler gegenseitig. Nach 10 Minuten starteten wir, zuerst wenige Minuten der Strasse entlang, bis wir dann eine grosse Wiese bei „Goldigen“ fanden, die uns in die Richtung des Zieles beim Naturfreundehaus leitete. Als wir in Zick-Zack Bewegungen liefen, gab es schon die ersten Stürze, da der Schnee eher tief war. Trotz diesen Stürzen hatten wir alle Spass, auch weil wir ein wenig „beissen“ mussten. Nach etwa 25 Minuten hinauf -“Torkeln“ gab es dann eine kleine Pause unter dem „Stockhaus“, bei der man etwas kleines Trinken konnte oder sich an einem kleinem Snack bedienen konnte. Danach wanderten wir wieder los. Dies dauerte insgesamt etwa 2 1/2 Stunden und unterwegs passierte nichts Besonderes – ausser vielleicht die kleinen Pausen und die Aufregung um die störenden Skistöcke.

Oben angekommen haben wir unsere Sachen deponiert, uns an die Tische gesetzt und uns über diverse Themen oder über das Wandern unterhalten. Natürlich haben die einen oder anderen auch etwas zum Knabbern bestellt; allerdings hatten wir eine Stunde Zeit um dies alles zu tun , die wunderbare Aussicht und das ebenso wunderbare Wetter zu geniessen. Deshalb verflog die Zeit auch schnell und wir mussten dann auch schon bald wieder los.

Wir marschierten aber ganz einfach auf der „anderen Seite“ wieder hinunter. Da kommt man nämlich nach Ennenda. Das Herunterlaufen war aber nicht ganz so einfach wie vorgestellt, da man bei zu grosser Geschwindigkeit auch schnell hinfliegen kann. Unterwegs passierte nicht viel. Wir unterhielten uns gerne und lachten viel dabei. Das Ziel haben wir schnell erreicht. Unten in Ennenda angekommen sagten uns die Lehrpersonen, dass wir diese Wanderung sehr gut gemacht hätten. Zum Schluss erklärten Sie uns, was wir mit den Schneeschuhen und dem Lawinenverschütteten Suchgerät zu machen hatten.

Dann durften wir auch schon nach Hause laufen oder auch fahren, uns über das Erlebte freuen und uns über das Wochenende erholen, bis am Montag dann wieder die Schule anfing.

 

Agilan Selladurai 2Sc, Text und Sämi Lieberherr, 2Sc, Fotos