Velolager in Stein am Rhein

Die rundum sommerliche Woche vom 22.-26. August genossen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3Ra im Schaffhausischen. Hauptsächlich mit dem Velo, jedoch auch mit Zug, Kanu und zu Fuss unternahm man jeden Tag einen Ausflug, der meist mit einem erfrischenden Bad im Rhein abgeschlossen wurde.

 

Die Klasse von Frau Dürst fuhr am Montag ab Romanshorn mit dem Fahrrad dem Bodensee entlang nach Stein am Rhein. Die Hitze forderte mehr Kraft als die Strecke, so dass sich die Schüler mehrere Male im Bodensee abkühlen mussten. Am Abend lernten die Schüler auf gesellige Art Geschichtliches und Aktuelles über Stein am Rhein kennen. „Wir gingen in die Altstadt und mussten einen Fragebogen ausfüllen. Die Antworten mussten wir mit Hilfe von Schildern, Wänden und den Bewohnern des Ortes herausfinden. Wir machten viele Bekanntschaften. Es war ziemlich lustig, denn die Leute wollten uns immer helfen“. (Deisy)

Der Dienstag war vom Morgen bis am Abend verplant. Die Velofahrt nach Schaffhausen, der Rheinfall, eine kurze Schifffahrt auf den Felsen, die Stadt und der Munot; eben alles was dazu gehört. Zurück in Stein am Rhein genossen die einen das gemütliche, andere das etwas gewagtere Baden im Rhein.

Um den Allerwertesten zu schonen, liessen die Schüler am Mittwoch das Fahrrad stehen und stiegen ins Kanu. „Als es losging, waren alle noch relativ trocken aber irgendwer fing irgendwann an, die andern komplett nass zu spritzen und was klar war, dass dann alle mitmachten“. (Sabina) „In unserem Kanu waren alle pitschnass. Es war ein Riesenspass, sogar die Leiter und Lehrer wurden nass. Nach der zweiten Wasserschlacht kenterte unser Kanu, doch zum Glück war der Rhein herrlich warm und mit Hilfe der Kanuguides konnten wir problemlos wieder einsteigen“. (Jascha)

Anschliessend an die Kanufahrt fand in der Jugi noch ein kleines Spielturnier statt: „Das Turnier bestand aus vier verschiedenen Spielen; Jöggälä, Ping-Pong, Fussball und Volleyball. Es gab Zweiergruppen, die konnte man nicht frei wählen. Es wurde sehr fair und nicht agressiv gespielt. Alle Partien waren sehr spannend und fielen zum Teil knapp aus. Man konnte sehen, wie wir jungen Sportler alles gaben, um zu gewinnen“. (Mauro)

Am Donnerstag ging es mit dem Fahrrad auf der Veloroute Wyland-Downtown nach Oberwinterthur. Nachdem die Schüler, mit oder ohne Panne, das Ziel erreichten, interessierten sich alle für das Technorama und waren wohl auch froh, einmal nicht der Sonne ausgesetzt zu sein. Am Abend genossen die meisten noch einen letzten Sprung ins kühle Nass, bevor gepackt wurde. Die letzte velotechnische Herausforderung folgte am Freitag ab Uznach, wo die Schüler ihre Fahrräder fassten: „Diese Velofahrt war am anstrengendsten, weil wir Gegenwind hatten. Die Strecke war nicht das Problem, sondern der Föhn. Deshalb mussten die einen sogar teilweise auf ebener Strasse das Fahrrad schieben.“ (Peter)

Ohne weitere Pannen und trotz des Windes kamen die Schüler müde, gut gebräunt und gut gelaunt in Glarus an und konnten ins Wochenende entlassen werden.

 

3Ra, ad