Skilager Disentis 2010

Am Sonntag war Abfahrtstag, am frühen Nachmittag ging es los. Es freuten sich alle und es war dementsprechend eine ausgelassene Stimmung an der Bushaltesstelle. Nach der lustigen Fahrt kamen wir endlich im hochgelegenen Disentis an. Es herrschte grosse Aufregung, alle waren gespannt, wie es im Haus Alpina aussehen würde. Doch zuerst mussten wir unser Gepäck mehrere Meter zum Haus tragen, was sehr anstrengend war, mit ein paar kleineren Pausen waren sie aber trotzdem gut zu überstehen. Zuerst durften wir das Haus ein bisschen näher kennen lernen, alle rannten umher um ihr Zimmer zu finden, alles auszupacken und zu verstauen. Als sich die grösste Hektik gelegt hatte, fand eine Besammlung im grossen Esssaal statt, wo alles Wichtige für den Moment besprochen wurde. Dort wurden die Lehrer und der Koch vorgestellt. Später gab es das erste gemeinsame Nachtessen in Disentis, mmh, lecker waren die Spaghetti!

 

Am Abend machten wir einen Spielabend, in Gruppen spielten wir verschiedene Spiele, je nach Gruppe waren sie unterschiedlich. Danach waren die meisten noch sehr munter und so gab es nicht so eine ruhige Nacht, sehr zur Freude von uns Schülern. Die Mädchen wurden jedoch nach ein paar Mal warnen schnell ruhig, die Knaben aber immer lauter und so mussten am Schluss mehrere Schüler draussen im Gang schlafen.

 

Montag: Der erste Tag begann mit wunderschönem Wetter. Obwohl viele müde waren, wollten wir so schnell wie möglich auf die Piste. Voller Vorfreude assen wir um 7.35 Uhr das feine Morgenessen, machten unseren Lunch für den Mittag bereit und trafen uns um 8.40 Uhr wieder im Esssaal, wo wir erfuhren, wie unser Tag ablaufen soll. Dann stürzten wir uns ins Vergnügen!! Zuerst wärmten wir uns in einzelnen Gruppen ein bisschen auf und fuhren dann zur Bahn. Dort ging es dann auf zu den einzelnen Skiliften. Es war ein wunderbarer Tag, es hatte nicht viele Leute, die Pisten waren optimal und es gab keine schlimm verletzten Schüler oder Leiter, was natürlich alle freute. Zurück im Alpina gab es als erstes feinen Kuchen von uns Schülern, dann durften wir duschen gehen und ein wenig im Zimmer verweilen. Danach gab es Nachtessen, das natürlich auch wieder köstlich war. Anschliessend gab es Infos und Rückmeldungen der Lehrer. Am Abend war die 1Sa als erste an der Reihe mit ihrer Abendunterhaltung. Die Knaben hatten HOT oder NOT vorbereitet, ein Spiel, wo man vor der Jury laufen muss und diese bestimmen, dann ob du HOT oder NOT bist. Es wehrten sich jedoch fast alle Schüler bei diesem Spiel mitzumachen, so dass die Organisatoren auslosen mussten. Als dieses Spiel mit zwei lächelnden Siegern fertig war, kamen die Mädchen mit ihrem Spiel dran. Uns so ging auch dieser Tag zu Ende.

 

Dienstag: Nach einer schon viel ruhigeren Nacht assen wir das Morgenessen und fuhren nach den täglichen Infos los zum Bähnchen. Heute war das Wetter jedoch nicht so schön wie gestern, das machte uns aber nicht viel aus und so assen wir auch am Dienstag draussen auf dem Bänkchen unseren Lunch. Am Abend kamen ein Paar Kinder verletzt nach Hause, einige mehr verletz als andere, mit diesen ging unser netter Koch zum Arzt. Das eine Mädchen hatte es schwer erwischt, es hatte sich die Speiche gebrochen und musste diese Richten gehen. Nach dem Nachtessen war die Klasse 1Sb mit ihrem Abendprogramm dran, sie organisierten ein Lottospiel und einen Fotowettbewerb. In diesem Wettbewerb mussten sich die Schüler in Dreiegruppen aufteilen und wir suchten das lustigste und originellste Foto, auch die Lehrer wurden gebetet sich zu verkleiden. Und so entstanden sehr lustige Fotos und wir hatten alle etwas zum Lachen. Und auch dieser schöne Tag ging mit einem gelungenen Abendprogramm zu Ende.

 

Mittwoch: Am Mittwoch gingen wir ausnahmsweise nur am Morgen Ski fahren und kamen für den Lunch wieder in unser Haus zurück. Denn am Nachmittag gingen wir nicht wieder auf die Piste, sondern fuhren mit dem Zug nach Sedrun ins Hallenbad. Ein wunderbarer Nachmittag war das, für uns alle sehr erholsam, denn wir merkten an den anderen Tagen immer jeweils abends, dass den ganzen Tag Ski fahren unglaublich anstrengend sein kann und man meist sehr erschöpf ist, wenn man zurückkommt.

 

Donnerstag: Am Donnerstag war der grosse Tag des Skirennens, doch als die Lehrer das Wetter an diesem Tag sahen, wussten sie, dass es nicht sehr gut für das Rennen aussah. Doch trotz schlechter Sicht machten sich alle auf den Weg, um den zweitletzten Tag noch zu geniessen. Es blieben jedoch auch viele Schüler zu Hause, insgesamt waren wir schon zu fünft. Im Laufe des Tages kam dann noch ein sechster Verletzter dazu, ein Knabe, der sich einen Zahn abgebrochen hatte. Wir gründeten eine Gruppe „Die Chrüppel“, denn wir lagen alle im Bett und wussten nicht was machen. Gegen Mittag riefen uns die anderen an und teilten uns mit, dass das Skirennen definitiv abgesagt wurde, denn es war stark bewölkt, deshalb konnte man die Pfosten fast nicht sehen. Als die anderen vom Skifahren nach Hause kamen waren sie sehr erschöpft, freuten sich jedoch sehr auf den bevorstehenden Abschlussabend. Wir assen Kuchen, duschten, machten uns schön für die Disco und assen wieder einmal nur das Allerbeste zum Nachtessen. Danach stylten sich vor allem die Mädchen noch mehr auf und schon begann der letzte Abend. Zuerst spielten wir Skichallenge auf dem PC als Ersatz für das Skirennen, dann sahen wir uns alle Fotos und Videos der Lehrer an und konnten uns vor allem bei den Filmen nicht mehr erholen vor Lachen. Anschliessend spielten wir das Schokoladenspiel mit ganzer Skimontur, auch das gefiel wieder allen. Am Schluss gab es eine Disco, bei dieser tanzten jedoch nur sehr wenige. Den krönenden Abschluss machte jedoch Jovana mit dem Lied : „Das Beste“ von Silbermond, das sie zum Besten gab, viele waren zu Tränen gerührt, auch ich. Alle gingen ohne grosse Probleme ins Bett, und freuten sich sicherlich schon ein bisschen auf zu Hause.

Freitag: Der Tag der Abreise war gekommen, die Lehrer bedankten sich nach dem Morgenessen bei uns für diese schöne Zeit hier oben. Wir packten alle unsere sieben Sachen, denn diese mussten schon um 8.45 Uhr draussen stehen. Und dann ging auch schon ein Teil von uns auf die Piste und die andern Kinder machten sich in Gruppen ans Putzen. Wir kamen mit Teamwork sehr schnell vorwärts und so waren wir ziemlich schnell mit dem Gröbsten fertig. Bald kamen auch die Fahrer zum Haus, zogen sich um und assen. Dann kam die Zeit, wo wir uns von den Leitern verabschiedeten und zu den Bussen liefen. Diese standen schon bereit, so konnten wir sehr schnell losfahren. Die Fahrt ging schneller vorbei als bei der Hinreise und alle freuten sich auf ihr Zuhause, obwohl wir auch traurig waren, dass diese wundeschöne Woche schon zu Ende war.

 

Wir bedanken uns alle herzlich bei den allen Lehrerpersonen, dass sie uns und unsere unzähligen „Bebes“ die ganze Woche ertragen haben. Wir schätzen sehr, was sie diese Woche für uns geleistet haben. Herzlichen Dank

Ihre Schüler der 1Sa, 1Sb und der 1Sc