„es denken“ oder „es tun“?

„es denken“ oder „es tun“ - Erdbeben in Haiti

Seit ein paar Tagen ist dieses Land in der Karibik in den Fokus der Medien geraten: Haiti. Haiti, der Inselstaat mit einer schlechten Infrastruktur und den grossen Unruhen, den Naturkatastrophen. Es ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Die Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren, im Gegensatz zur Schweiz, wo die Menschen durchschnittlich 79 Jahre alt werden. 50 % sind Analphabeten und vor einiger Zeit noch hatte Haiti die höchste AIDS-Rate ausserhalb von Afrika. 

Am Dienstag, den 12. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7 Haiti. Viele Gebäude wurden beschädigt, 100’000 Menschen wurden verletzt oder getötet. Die Glückskette, das Hilfswerk in der Schweiz, organisiert darum eine Spendeaktion für die Opfer dieses Erdbebens auf der Insel Hispaniola.  

Wir, die Klasse 3Sc von Herr Laurent, haben darum beschlossen, auch Solidarität zu zeigen und Geld zu sammeln für Haiti. Zuerst aber machten wir einen Exkurs in Sachen Haiti. Nicht nur „es denken“, sondern „es tun“ war unser Motto!

Deshalb verzichteten wir einen Mittwochmorgen auf „normale Schule“ und buken dafür bei Carina, Sereina, Manu, Lucy und Dominique in den Familienküchen zu Hause Zöpfe und Kuchen und bastelten kleine Flaggen von Haiti. Später verteilten wir uns in Glarus und fragten die Leute in den Strasse , ob sie etwas spenden würden für die Opfer der Naturkatastrophe. So sind insgesamt Fr. 1489.- zusammengekommen, was uns stolz macht.

Wir hoffen, dass dieses Geld vielleicht ein paar Menschen in Haiti sofort hilft und später helfen wird, wenn es um den Wiederaufbau geht. Obwohl wir wissen, dass es nur ein Tropfen auf einen heissen Stein ist. Etwas tun können, solidarisch und nicht ganz machtlos sein ist ganz wichtig für uns.

 

Für die Klasse 3Sc

Nadine E.