Vallon Pont d'Arc

1. Tag
Die Reise nach Vallon Pont d’Arc dauerte ca. acht Stunden, die wir oft schlafend in einem Bus zurücklegten. Als wir ankamen, betrachteten wir zuerst das Lagerhaus und richteten uns da ein. Das Haus ist ein umgebauter, befestigter Bauernhof, der früher auch zur Herstellung von Seide genutzt wurde.



2. Tag

Nach dem Frühstück machten wir uns für die 32 km lange Wildwasserfahrt auf der Ardèche bereit. Um 10.00 Uhr morgens begann das Abenteuer. Wir fassten Kanu, Paddel, Schwimmweste und  Helm und stiegen ein. Zuerst erklärte uns eine „moniteuse“ wie man Kurven fährt, wie man das Boot durch die Wasserstrudel steuert und wie wir uns verhalten sollen, falls das Boot kippt. Dann ging’s definitiv los, für die ersten 16 km brauchten wir vier Stunden. Ab und zu kippte ein Zweierkanu und die Kanuten badeten in der 20° warmen Ardèche.

Nach dem Abendessen gingen wir nach Vallon und genossen den Ausgang.

 

3. Tag
Wir legten den zweiten Abschnitt der Fahrt zurück. Das Wetter war ausgezeichnet. Wir durften ab und zu aus dem Kanu aussteigen und uns von der Strömung mitreissen lassen.

Nach einigen Stunden liessen wir die Schluchten der Ardèche hinter uns. Das Gewässer floss nur noch träge dahin. Schliesslich gaben wir die Kanus an den Vermieter zurück.

 

4. Tag

Das Wetter war einigermassen gut, wir fuhren nach Aigues-Mortes. Da wurden im Mittelalter die Kreuzritter ins Heilige Land verschifft.

 Zum Meer war es nicht mehr weit. Dort angekommen, spielten wir  Strandfussball und gingen baden. Am Nachmittag fuhren wir nach Orange und besichtigten das römische Amphitheater. Von den Lehrern erhielten wir 10 Euro für das Abendessen. Natürlich bestellten wir unsere Pizzas auf französisch.

 

5. Tag

Ein Tag vor der Abreise besuchten wir eine riesige, 120m tiefe Grotte. Wir sahen meterhohe Tropfsteine, die sich in Jahrtausenden gebildet hatten. Die Führung dauerte eine Stunde. Nach dem Mittagessen besuchten wir ein Seidenraupenmuseum. Dort sahen wir echte Seiden-raupen, welche den ganzen Tag Maulbeerbaumblätter fressen.

Der Abschlussabend wurde von Dolores, Daniele, Claudia, Sharon und Nadja gestaltet; es gab viel zu lachen.

 

 

6. Tag
Wir packten die Koffer und verluden sie in den Anhänger. Dann putzten wir das Haus. Um 9.00 Uhr traten wir unsere Heimreise an.

Allen hat das Lager gefallen. Es war ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden.

 

Daniela & Dolores für die Realklasse 3b