Schneesportlager in Fiesch

Montag

Der Einstieg im Wallis war gut. Wir sind gut angekommen. Es war eine lange Fahrt, aber sie kam uns kurzweilig vor. Wir waren so schnell, dass wir die Zimmer noch vor dem Mittagessen beziehen konnten. Alles hat bestens geklappt. Nur bei den Schneesportarten gab es einige Zwischenfälle. Aber nichts Schlimmeres ist passiert, das war eher lustig. Obwohl unser Leiter uns instruierte Bogen zu fahren, sauste Rinor senkrecht das Loch hinunter. Mesuds Schnalle hielt der Belastung des letzten Durchgangs nicht Stand.

Eine bessere Methode hatte Hugo, er zog einfach das Brett aus, und lief den Hang hinunter. Nun sind wir schon alle frisch geduscht für die Abendunterhaltung der 1. Real a. Wir freuen uns.

Dienstag

Am Dienstag gingen wir so früh auf die Piste, dass wir den Sonnenaufgang miterleben konnten. Mesud hat die falsche Piste gewählt. Unser Leiter Matthias hat das bemerkt und nahm sofort die Verfolgungsjagd auf. Rinor hat sich auch verfahren, aber der war nicht so schnell.

Das Essen nahmen wir gerade im Skigebiet auf der Fieschenalp ein. Das Curry Reis schmeckte Besë so gut, dass sie fast mehr ass als unser Sportlehrer Herr Dariusz Chybik. Leider gab es heute einen Zwischenfall. Sharon hat den Fuss verrenkt und musste mit unserem Leiter Fabian Streiff zum Arzt um zu röntgen. Da jede Gruppe zwei Leiter hat, war das kein Problem. Auch Herr Müller musste in der Apotheke Schmerzmittel für Nadine besorgen. Sie hat schon vor dem Lager einen Unfall gehabt. Aber sonst sind wir alle wohlauf und erlebten einen tollen Tag. Mehrere Gruppen fuhren ganz aufs Eggishorn und genossen von 2926 m den Blick auf den imposanten Aletschgletscher. Soeben ist unser Schulpräsident eingetroffen. Er besucht unser Lager, weil er sich in den Schulgemeinde dafür einsetzt, dass die Finanzen für Skilager bewilligt werden.

Mittwoch

Am Morgen fuhren wir wieder bei strahlender Sonne auf die Fiescheralp. Wir fuhren in den Schneesportgruppen. Am Ende der zweiten Bergfahrt wollte Irem abbügeln und bekam das Übergewicht nach hinten. Dummerweise stützte sie sich nicht mit den Händen ab und fiel auf den Rückkopf. Glücklicherweise hatte sie noch einen Helm an, der den Aufprall dämpfte. Trotzdem musste sie am Morgen und Nachmittag ruhen und den Arzt aufsuchen. Am Nachmittag konnten wir aus anderen Sportarten wälen und so andere Muskeln betätigen. Alle hatten Spass. Die Kletterer an der Kletterwand, die Volleyballer und Fussballer in der Sporthalle und die Schneeschuhläufer an der Sonne und die Schwimmer im luxuriösen Hallenbad.

Donnerstag

Wie jeden Tag, sahen wir auch heute kein Wölklein am Himmel. Die Walliser Sonne heizte voll ein. Ideale Verhältnisse für unser Skirennen. Für die guten Fahrer war auf der Bettmeralp ein Rennen ausgesteckt. Die Snowbladers und Snowboader fuhren das Zeitrennen auf der Fiescheralp. Der Schulpräsident fotografierte die Fahrer. Mesut winkte in die Kamera und fiel promt um, was ihm einige Hundertstel kostete.

Freitag

Am Morgen nochmals voll Skifahren. Alle sind gut nach Hause gekommen.