Schneesportlager in Disentis

In einer Nachlese zum Skilager der Sekundarschule in Disentis vom 9. bis 14. März 08  brachten die Schüler der Klasse 1Sc einige Gedanken in Kurzform zu Papier:

 

Die Vorbereitung im Vorfeld des Lagers

Die Vorbereitung in der Schule war, glaub’ ich, ein grosser Stress, vor allem für die Lehrer. Ich freute mich „uusinnig“ auf das Lager, war richtig aufgeregt und konnte es kaum erwarten, meinen Koffer zu packen! Jeden Tag kam das Skilager näher und ich wurde von Tag zu Tag aufgeregter. Die Zimmereinteilung gefiel mir sehr! Als ich fast platzte, war es äntli Sonntagmorgen! Los! (Corinna)

 

Auch in der Schule wurde viel darüber geredet: Wer Kuchen macht, wer wo schläft, …, Meine Aufgabe war, mit Joel A. einen feinen Kuchen zu  backen. Ich wusste dass eine tolle Woche geben würde!

 

Die Reise

…endlich, der Bus hält in Glarus am Bahnhof. Es kribbelt ganz schön im Bauch. Zwie Stunden in einem Bus, eine lange Zeit für viele Kinder und Erwachsene. Noch einen letzten Blick nach draussen – los geht’s! Auf der Reise ins Bündner Oberland nach Segnas gibt es viel zu sehen: Flüsse, Seen und alte Häuser. Endlich angekommen sind, wie ich das sehe, viele müde. Ich auch. (Carina)

 

Das Lagerhaus

Als wir nach zwei Stunden Fahrt endlich in Segnas angekommen waren, mussten wir auch noch unser ganzes Gepäck und das Snowboard etwa 500 Meter zum Lagerhaus schleppen. Es war ein grosses Lagerhaus mit grossen Gemeinschaftsräumen, einem grossen Keller zum Töggelen und Ping-Pong-Spielen und „mittelgrossen“ Sanitäranlagen. Die Zimmer waren schon ziemlich klein aber es ging gerade noch. Es hatte etwas zu wenig Duschen. Im Grossen und Ganzen war das Haus aber schön. (Delia)

 

Im Skigebiet

Mein Leiter war Lukas… und ich fand ihne einen sehr guten Lehrer, denn bei ihm habe ich viel gelernt. Ich wüsste momentan auch nicht, was wir noch hätten lernen können. Was ein grosses Problem war, war das Wetter… ausser am Donnerstag – da wars perfekt, denn die Sonne lachte. Beim Rennen wurde ich Letzter, weil ich drei Torfehler oder so hatte. (Jeremy)

 

Mein Leiter auf dem Schnee war Herr Aschwanden. Es war ein sehr guter Lehrer und ich habe viel gelernt. Gefehlt hat mir ein bisschen die Sonne. Sie hat schon auch geschienen, aber nicht immer. (Sereina)

 

Mein Snowboardlehrer war Rolf. Er hat mir voll viel beigebracht. Ich bin zufrieden mit ihm. Mit dem Wetter hatten wir nicht immer viel Glück – auch beim Skirennen nicht. (Reto)

 

Gemeinschaft erleben

Mit mir waren alle sehr nett. Ich hatte keine Probleme mit anderen Kindern oder den Lehrpersonen. Wenn es Unstimmigkeiten gab, konnte ich darüber reden. Zum Beispiel wollten in unserem Zimmer einige am Abend noch schnäderä und andere gleich schlafen. Zum Glück fanden wir immer eine Lösung. Die Leiter waren immer nett zu mir. Einige habe ich auch besser kennen gelernt, wie zum Beispiel Herr Zingg. Ich dachte zuerst, er sei ein sehr ernster Herr, das stimmt aber nicht! Die jungen Leiter waren eher etwas spontaner und sprachen eher die heutige Jugendsprache. Das heisst aber nicht, dass die „älteren“ Leiter ihre Sache nicht gut gemacht haben. Um zum Gelingen des Lagers beizutragen, habe ich versucht, möglichst nett zu sein, meine Aufgaben recht zu machen und meine Ämtli nicht zu vergessen. A propos Ämtli: Ich musste nur einmal etwas machen und habe es recht gut gemacht. Ins Lager durften wir keine Handys und nur Tonträger ohne Böxli mitnehmen. Ich fand das gar nicht schlimm, denn ein Handy ist überhaupt nicht lebensnotwendig. Das Einzige, was mir zu schaffen machte, war die Lautstärke. Vor allem beim Essen, wenn fas 80 Leute beisammen waren, war es selten einmal leise. Ausser am Morgen. Als am Abend alle schliefen, war ich noch wach und es war einmal ganz schön still… (Salome)

 

Wir sind alle gut miteinander umgegangen: die Schüler und die Lehrer auch mit uns. Witzig fand ich das Abendprogramm, das Iman mit den Lehrern macht, aber schade fand ich, dass Herr Laurent nicht mehr dran gekommen ist. Und ein Lob an die Lehrer und Leiter, die es so lange mit uns ausgehalten haben. (Nadine)

 

Küche, kochen, Essen

Ich finde es war alles gut gekocht. Ich würde nicht mehr Pizza machen. Es war gut – aber zu wenig! Das Dessert war nicht so gut. Es hätte mehr geben könne. (Daniele)

 

Mein Urteil ist: super auch, dass Frau Schneider Tim und mir immer noch zusätzlich Brot und Käse angeboten hat! (Joel A.)

 

Das Morgenessen habe ich gerne gehabt, denn es war gut, dass man nicht auf alle warten musste, sondern anfangen durfte, wenn man am Morgen früh da war. Ich fühlte mich glücklich, wieder zu Hause zu sein, denn ich hatte schrecklich Hunger von der Fahrt… (Kevin)

 

Das Essen fand ich sehr sehr lecker. Am besten fand ich das Morgenbüffee. (Goran)

 

Ich habe gerne in der Küche geholfen. Es hat Spass gemacht, mit den anderen zu kochen – etwas gemeinsam machen ist schön. (Lucy)

 

Das Gesamturteil

Ich hoffe noch einmal so ein Lager miterleben zu können. Ich hoffe, dass die anderen Schüler, die irgendwann vielleicht mal nach Disentis gehen dürfen, auch so viel Spass haben wie wir. (Andi)

 

Es war wirklich gut, ausser die Zimmer und Bäder, sonst war bei nichts etwas zu bemängeln. Die Skistunden bei Herr Zingg waren cool. Ich finde es war ein gelungenes Lager.

 

Im Grossen und Ganzen war das Lager wunderschön. Einen Vorschlag hätte ich: nämlich, dass es ein andermal besseren Desseer gibt. (Joel A)

 

Nach dem Lager

Nach dem Lager wieder zu Hause war alles noch komisch, weil in Disentis alles schön ruhig war und in Glarus hört man Autos und andere Geräusche. Ich habe die Stille vermisst. (Athavan)

 

Nach dem Lager war ich sehr müde und schläfrig und es war gewöhnungsbedürftig mich wieder ins normale Schulleben einzugewöhnen… (Thomas)

 

Nach dem Lager, auch schon im Bus kam ein bisschen eine Trauer auf, denn jetzt mussten wir wieder nach Hause. Ja, es war schon auch eine Freude dabei. Aber wir wussten: Ab heute schlafen wir nicht mehr in unseren engen 7-8 – Zimmern, wir mussten wieder alleine oder mit einem Geschwister in einem Zimmer sein. Nun ist alles vorbei (Giulia)