Lager 3. Real

Lagerbericht 3Rc

Eine Kellerbesichtigung der Provins Valais  I 

Vom 27.08. bis 01.09.07 fuhren wir, die drei dritten Klassen der  Realschule Glarus in das Sommerlager nach Haute-Nendaz im Wallis. Dort erlebten wir eine schöne Woche und wir hatten jeden Tag ein Programm, wo wir verschiedene Orte besucht haben. Über einen solchen Ausflug möchte ich jetzt etwas genauer erzählen und das wäre- wie schon im Titel zu sehen ist- über den Weinkeller Provins Valais. Am 31.08.07 fuhren wir vom Lagerhaus fort, um den berühmten Weinkeller in Sierre zu besichtigen. Zuerst fuhren wir den Hügel hinab Richtung Sion. Dann haben wir noch am Bahnhof von Sion eine Pause eingelegt. Später fuhren wir auf der Autobahn weiter nach Sierre und etwa 1 ½ Stunden danach hatten wir unser Ziel erreicht. Als wir dort ankamen, hat uns Madame Bèatrice Bitz freundlich empfangen. Nachdem sie uns über den Ablauf der Besichtigung informiert hat, durften wir uns zwei Filme über die Weinberge, die Trauben und das Endprodukt- den Wein-  ansehen. Nach den interessanten Filmen hat Frau Bitz uns in die Tankanlagen geführt. Die weissen und roten Weintrauben werden ausgepresst, destilliert und in riesige Stahltanks gefüllt. Dort gärt der Traubensaft. In besonderen Eichenfässern aus Frankreich reifen edle Weinsorten heran. Diese verschiedenen Weine durften wir sogar degustieren. Von jeder Sorte schenkt man nur wenig ins Glas, dann muss man  den Wein zuerst etwas schwenken und daran riechen. Jetzt nimmt man einen kleinen Schluck und umspült damit den ganzen Mund .Nachdem man den genauen Geschmack  erspürt hat, schluckt man den Wein hinunter. Mit etwas weissem Brot neutralisiert man den Geschmack im  Mund wieder, damit beim nächsten  Wein die Blume nicht verfälscht wird. Als wir durch die Spedition gingen, sahen wir viele edle Weinsorten, die von dort aus in die ganze Schweiz verteilt werden. Im  Büro von Frau Bitz durften wir feine Weine kaufen. Nach dieser lehrreichen Besichtigung waren wir alle müde, ob es vom Wein war oder vom vielen Treppensteigen, das  weiss ich nicht genau.     Auf alle Fälle haben Viele im Bus auf der Heimfahrt geschlafen. Mir hat dieser Ausflug sehr gut gefallen, weil ich jetzt weiss, wie viel Geduld und Sorgfalt es braucht, bis ein guter Wein entsteht.

Daniele Bonato

 

 

 

Provins Valais ( Kellerbesichtigung )   II

In der Woche vom 27. August bis zum 1. September fand unser Sommerlager in Haute Nendaz statt. Wir unternahmen jeden Tag etwas anderes. Eine Kellerbesichtigung bei Provins Valais war am Freitag, dem 31. August vorgesehen. Diesen Ausflug würde ich euch jetzt gerne vorstellen. Am Freitagmorgen sind wir mit einer 11/2stündigen Busfahrt von Haute Nendaz über Sion nach Sierre gefahren. Als wir angekommen sind, hat uns Frau Beatrice Bitz herzlichst begrüsst. Sie hat uns zwei Filme über Weinberg, Trauben und das Endprodukt- den Wein- vorgeführt. Sie hat uns durch den Betrieb geführt. Sie hat uns die riesigen Tanks gezeigt in denen nach der Ernte der Wein gelagert wird. Zurzeit gibt es 8 Weinkeller, einer davon ist Provins Valais in Sierre. Aus diesen 8 Weinkellern sollte aber 1 Weinkeller werden, der in Sion soll nämlich vergrössert werden. Es war sehr interessant zu hören woraus der Wein besteht und vor allem auch, wie er hergestellt wird. In der ganzen Anlage war kaum jemand zu sehen, denn alle Anlagen sind schon gereinigt und vorbereitet für die nächste Ernte, die bald bevorsteht. Wir mussten ein paar Treppen steigen, um die Tanks und noch vieles andere in diesem Betrieb zu besichtigen. Nach diesem Rundgang durch den Weinkeller durften wir endlich von einem der Süssweine aus diesem Betrieb probieren. Sie erklärte uns, wie man einen Wein abschmeckt und probiert. Er war sehr fein. Am Schluss konnten wir im Weingeschäft auch noch die verschiedensten Weine kaufen. Nach diesem interessanten Ausflug nach Sierre fuhren wir mit dem Car und den zwei Sportbussen wieder zurück ins Lagerhaus, wo wir uns das feine Mittagessen schmecken liessen. Nach dem Mittagessen hatten wir Zeit für uns. Tischtennis- Fussball und Basketballturniere waren im Angebot. Am Abend so ca. um 20.00 Uhr war der Abschlussabend der 3 Klassen von Herrn Bleisch, Herrn Gisler und Herrn Würtz. Verschiedene Spiele haben die drei Klassenchefs [ Nico -3Ra, Samanta-3Rb und Ardita-3Rc] durchgeführt. Um 23.00 Uhr war der Abend zu Ende. Es war ein schönes Lager.

Chantal Waldvogel

 

Lagerbericht 3Ra

Unternehmung Salzbergwerk Bex  

 

Die Klassen der 3. Real a, b und c besuchten am 27.8. das Salzbergwerk in Bex, VS. Die Minen wurden zur Besichtigung freigegeben, da die Arbeiten eingestellt worden waren. Der erste Teil der Führung bestand aus einem Dokumentarfilm, der zeigte, wie Salz in den Minen abgetragen wurde. In einem Mini-Zug fuhren wir durch einen der Stollen. Alle Gänge zusammen haben eine Länge von ca. 50 km. 1684 begann man erstmals in dem Berg nach Salz zu suchen. Einige meiner Kameraden fingen an zu singen. Dies war auch die Idee, den beissenden Gestank nach Schwefel zu verdrängen. Der Stollen führte uns tief in den Berg hinein. Wir durften selbst mit Hammer und Meissel hantieren. Erst da merkten einige, wie streng die Arbeit eigentlich war. Das Experiment mit dem Wasser, das sich entflammen liess, war genial. Das Wasser brannte, da sehr viel Schwefel darin enthalten ist. Es war erleichternd, nach dem Aufenthalt in der Mine wieder frische Luft zu atmen. Alles in allem beeindruckte mich der Ausflug in das Salzbergwerk sehr.

Robin Staub    

 

Grande-Dixence  

 

Wir, die Klassen der 3. Real a/b/c besuchten am 29. August die Staumauer Grande-Dixence. Nach einem guten Frühstück fuhren wir um 8.30 Uhr vom Lagerhaus mit dem Car ab. Gegen 9.30 Uhr kamen wir bei der Staumauer an. Von unten betrachtet, sah sie mächtiger aus, als sie schon ist. Dank einer interessanten Führung bekamen wir einen Einblick in das Innere der Staumauer. Drinnen war es 6 Grad und etwas stickig. Parallel dazu besuchten wir das Orientierungspavillon und informierten uns über den Bau und den Betrieb der Anlagen. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir uns später die Wanderung zur Mauerkrone ersparen und durften die schöne Landschaft mit der Luftseilbahn geniessen. Oben angekommen, überquerten wir die Staumauer. Somit hatten wir das Ziel unserer Tagesreise erreicht.   Hier noch einige Angaben über die höchste Betonstaumauer der Welt: Die Grande-Dixence hat eine Höhe von 285 m, ist etwa 5,3 km lang und durchschnittlich ca. 600 m breit. Der See ist maximal 227 m tief und umfasst je nach Füllhöhe eine Fläche von rund 4 km2. Mit einem Gesamtgewicht von 15 Millionen Tonnen ist der Betonkoloss schwerer als die Cheopspyramide und fast so hoch wie der Eiffelturm. Die Wasserkraft ist auch mit der Sonnenenergie verwandt. Unter dem Einfluss der Sonne verdampft das Wasser und schafft Niederschläge, die sich in grosser Höhe in Schnee und Eis verwandeln. Diese schmelzen während der warmen Jahreszeit und füllen die Stauseen. Das angesammelte Wasser treibt die Turbinen in den Kraftwerken an.  

Canan Erduran